Alltagsblüten (5)

Pi nimmt im Büro ein Paket entgegen.
DHL-Bote: (betrachtet Nachnamen): Wohnen Sie zufällig in der Albertstraße?
Pi: Ähm.. nein, aber mein Bruder.
(später)
Pi: (zu Viktor) Bestellt ihr gerade zufällig viele Pakete?
(Zwei Tage später, diesmal daheim bei Pi)
DHL-Bote: (Betrachtet Nachnamen, kneift Augen zusammen und schaut Pi an) Sie schon wieder!


Ulrich: (zählt seine Kinder durch) Wo ist eigentlich der Justus??
Kathrin: Ähm … auf deinem Arm??


Pi: Rin, holst du mal die Butter?
Rin holt die Butter aus der Küche.
Pi: Rin, es fehlen auch noch Messer.
Rin holt Messer aus der Küche.
Pi: Rin, schneidest du mir auch Baguette ab?
Rin schneidet Pi ein Stück Baguette ab.
Pi: (zu Viktor) Interessant, wie lange macht sie das mit?
Viktor: Weiß ich nicht, ich treib das nie so auf die Spitze!!
Viktor: (30 Sekunden später) Rin, gibst du mir mal den Teller da drüben?


Christina und Pi laufen zum Auto.
Christina: Da vorne steht es auch schon!
Pi: Wo?
Christina: Da – ähm, direkt vor dem Etablissement …


Pi: Bevor ich deine Familie kennen gelernt habe, war mir nicht klar, dass Erwachsene im Privaten auch noch so albern sein können.
Marco: Hö?? Wie kommst du denn darauf?
Pi: Ähm. Also zum Beispiel, dass D. eine Kostümfeier veranstaltet und außer ihr niemand als Königin kommen darf, weshalb deine Mama eingeschnappt ist.
Marco: Ah … okay.


Marco putzt die Wohnung, nachdem er vorher eine halbe Stunde gebraucht hat, um sich von der Couch aufzuraffen.
Marco: (putzt sich Richtung Wohnzimmer) Ohhh, das ist gefährlich, jetzt bin ich wieder ganz nah an der Couch dran!

Du bist in Ordnung, Junger Pfalzbau!

Wie vor einigen Wochen bereits angekündigt, ging es am Wochenende nach Ludwigshafen in das Musical »Du bist in Ordnung, Charlie Brown«.

Nun haben mein Lieblingsmensch und ich ein Problem. Wir haben beruflich beide mit dem Bereich Eventorganisation bzw. Eventtechnik sowie Design zu tun. Wir bekommen Apps, Broschüren und leere Bühnen hingestellt und fügen einen Schuss Funktionalität, Usability und Ästhetik hinzu. Wir sind Optimierer.

Das Problem dabei ist, dass sich dieses Optimierungsdenken nur schwer abschalten lässt. Mir fallen dazu spontan zwei Dinge ein.

Büroblüten (3)

App-Entwicklungsdienstleister: Wir haben eine Lösung für das Problem gefunden, dass die App immer abstürzt. Wir werden in den Einstellungen einen Text hinterlegen, dass es nicht auf auf allen Geräten funktioniert.


Arne: (begutachtet ein trauriges Emoticon) Heißt ein Smiley eigentlich noch Smiley, wenn er nicht smilet?


Friederike: (zu Kollegen) Bei diesem Event werde ich den Ball mal flach halten …
Veranstaltungspartner: (später, am Telefon) Ich setze mein vollstes Vertrauen auf Sie, Frau B., dass Sie das ganz wundervoll und grandios umsetzen werden. Unter uns gesprochen, die PR-Agentur macht da nicht so viel – es liegt allein in Ihrer Hand, dass das Haus voll wird. Aber da ich weiß, dass Sie sich um die Werbung kümmern, weiß ich, dass nichts schief gehen kann. Sie machen das!
Friederike: (zu sich) Verdammt.


Friederike: (Telefon klingelt, Mund noch halb voll mit Pausensnack)
Journalist: (am anderen Ende der Leitung) Frau B., was mampfen Sie denn da schon wieder?


Chef: (versucht Friederike vor 150 Menschen ein Kompliment zu machen) Das hat die Frau B. sehr gut gemacht – fast schon professionell.

Kann bitte jemand dem Pfalzbau eine neue Website machen?

Als ich gestern Abend über einen Facebook-Beitrag der MRN News (Metropolregion Rhein-Neckar) darauf aufmerksam wurde, dass das Theater im Pfalzbau (Ludwigshafen) im September ein neues Musical launcht – und zwar »Du bist in Ordnung, Charlie Brown« – da wurde ich ganz aufgeregt, da ich sowohl Musicals als auch die Peanuts sehr gerne mag.

Als ich heute nun motiviert Tickets kaufen wollte, endete das Ganze in einem sehr frustreichen Erlebnis.

Me and my Robos

Hätte man Anfang der 2000er mein Teenie-Alter-Ego befragt, wie mein Leben mit Anfang 30 aussehen wird, so hätte es vermutlich ein Familienidyll umrissen, in dem ich verheiratet bin, ein Eigenheim besitze und Kinder habe. Sollte mir in den letzten Wochen nichts Grundsätzliches entgangen sein1, so wird daraus wohl nichts mehr.

Aufgrund meiner Tierhaarallergie2 ist allerdings schon einmal ausgeschlossen, dass ich mich dem Schicksal einer »Crazy Cat Lady« hingeben kann. Seit wenigen Wochen habe ich jedoch die richtige Nische für mich gefunden. Denn ich habe zwei neue Mitbewohner.