RT @littlewisehen: Kindergartenkind behauptet, es heisse "Pirschelbär" - Anruf bei Eltern ergibt: Der Junge heisst "Pierre-Gilbert"....
[21/01/2012]

Deutsche Post 2.0

Was bisher nur Geschäftskunden zugänglich war, bietet die Deutsche Post seit einigen Tagen auch für Privatkunden an: den »Plusbrief Individuell«. Das klingt recht spießig, und besonders einprägsam ist der Begriff auch nicht, dennoch steckt hinter dem »Plusbrief Individuell« eine kreative Idee: der Kunde kann sich Briefmarken mit eigenem Motiv online erstellen und schließlich drucken lassen.

Das Erstellen des eigenen Plusbriefs erfolgt auf www.plusbrief-individuell.de und gliedert sich in die folgenden fünf Arbeitsschritte:

  1. Auswahl von Format und Farbe des Briefumschlages, Versandart und Bestellmenge
  2. Hochladen des Briefmarkenmotivs vom eigenen Computer oder Auswahl eines der Bilder aus der Vorlagengalerie der Post
  3. Hochladen bzw. Auswahl eines weiteren Motivs für die Gestaltung des Umschlags
  4. Vorschau
  5. Bestellübersicht und Kasse
Muster einer individuell gestalteten Briefmarke

Versand und Verpackung der eigenen Briefmarke bietet die Post großzügig kostenlos an. Die Briefumschläge dagegen sind richtig teuer. Bei der Mindestbestellung von 20 Stück bezahlt der Kunde für einen C6 Umschlag 1,06 €. Das bedeutet, dass zu den 20 Briefmarken à 0,55 € noch 21,20 € für die Umschläge hinzukommen. Soviel zu den Netto-Preisen. Plus Mehrwertsteuer kosten 20 fertige Briefumschläge dann 36,23 Euro.

Bei solchen Preisen braucht man für sich natürlich schon eine überzeugende Rechtfertigung, weshalb man das jetzt unbedingt braucht :down:

Freundschaftsbeweis

Gemäß dem Motto »Friends don’t let friends use Internet Explorer«, muss ich mich nach drei Wochen Stillschweigen doch zu Wort melden. Laut meiner Statistik benutzt mit 47% die Mehrheit der Besucher von uninspired den Web-Browser Internet Explorer. Als Webmaster frage ich mich natürlich, wie solche Ergebnisse zustande kommen können. #evil :x

Als Alternative zu Windows’ Internet Explorer bietet sich an erster Stelle natürlich Mozilla Firefox an. Firefox lässt sich durch Erweiterungen beliebig ausbauen und individueller gestalten und ist dadurch wesentlich komfortabler als der IE. Eine Liste von empfohlenen Erweiterungen wie »Adblock Plus« (schaltet Werbung auf Webseiten aus) findet sich auf dem oben genannten Link der Firefox Add-ons.

An zweiter Stelle kann ich den Browser Safari aus dem Hause Apple empfehlen. Safari lässt sich ebenfalls erweitern und verfügt über benutzerfreundliche Funktionen, die dem Nutzer beispielsweise erlauben die Größe von Textfeldern beliebig zu ändern.

Ich brauche keine extra Funktionen – wozu also wechseln?
Der Internet Explorer hat neben seiner Unflexibilität auch den Nachteil, dass CSS unvollständig implementiert ist. Sowas verzerrt das Layout und macht die Seite sowohl unübersichtlicher als auch unleserlicher. Der IE ist einfach zu uncool, um die angezeigte Webseite so darzustellen, wie sie gedacht ist.

Aus dieser Gegebenheit stammt auch die Redensweise »den IE machen«, wenn man mit einer bestimmten Situation absolut unzufrieden ist. Der passende Smiley zu dieser Gefühlslage sieht so aus: #dead