Pi’sche Dichtkunst

Die Pi’sche Dichtkunst teilt sich in drei Gattungen:

  • Pi’scher Aphorismus
  • Pi’scher Imperativ
  • Pi’sche Poesie

Die Struktur der Pi’schen Dichtkunst ist jedoch viel zu komplex, um sie in all ihrer Mannigfaltigkeit ergründen zu können. Daher hier nur einige Beispiele:

Pi’scher Aphorismus

Des Hanis Hunger ist des Harnis Kummer.

Des Hatis Party ist des Ulxis Pulxi.

Des Mathematikers Stille ist des Physikers Grille.

Wer Kram macht, ist ein Krämer.

Das Glück ist ein Hati und sucht sich seinesgleichen.


Pi’scher Imperativ

Wenn dich das Hati juckt, beiß zurück.

Save the Hati, save the world.

Wer Pi sagt, muss auch van der Lores sagen.


Pi’sche Poesie

Der junge Johann Wolfgang von Goethe war einer der ersten Dichter, die sich der Pi’schen Poesie bedienten. In seinem Ururfaust verwendete er folgende Passagen, welche er für die späteren Fassungen des Faust jedoch leicht abänderte.

Habe nun, ach! Philosophie,
Juristerei und Medizin,
Und die Pi’sche Dichtkunst
Durchaus studiert, mit heißem Bemühn.
Da steh ich nun, ich armer Tor
Und bin viel klüger als zuvor;
Heiße Magister, viele Scharschen gar,
Und ziehe schon an die zehen Jahr‘
Herauf, herab und quer und krumm
Meine Hatis an der Nase herum.

Die bekannte »Ode an die Pi’sche Dichtkunst«:

PIKOLORES, TRIKOLORES, LALALALALA
PIKOLORES, TRIKOLORES, LALALALALA
MÖP!

Die Pi’sche Poesie im Alltag:

Wenn Hani ihre Würfel schwingt,
Ein Käseknüller ganz geschwind,
Aus ihrer wohlgebor’nen Hand,
Sich ohne Zweifel unerkannt,
Zu ihren Gunsten umgewandt,
Und 50 Punkte eingebrannt.

Doch, oh, zu seinem, Harni’s, Schmach,
Wenn er die Würfel ungemach,
Mit viel Geschick wirft, und entblößt,
5 Augen seinesgleichen löst.
Doch, leider, stellt er fluchend fest,
Der Käseknall’ gestrichen ist.

Und die Moral von der Geschicht’:
Streich’ deinen Käseknaller nicht,
Denn sonst sich nur noch dies erweist:
Das Meisterwerk zum halben Preis,
Als Fünferpasch mit wen’gen Augen,
Unglaublich ist’s – und doch zu glauben.

Gestatten, ich bin π, gesprochen: Pi. Geboren anno 1988 und aktuell in der Pfalz residierend. Beruflich beschäftige ich mich mit Pixeln, Papier und PR.

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6 Kommentare auf "Pi’sche Dichtkunst"

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Jochen
Gast

Tagelang hab ich jetzt über einen neuen Pi’schen Aphorismus gebrütet, vielleicht ist das hier ja einer?

Des Hanis Käseknüller ist des Harnis Fünferpasch. :blush:

Reimt sich allerdings erst nach mehrmaligem Lesen. :sad:

Frau Pi
Gast

Der Spruch ist sehr weise, jedoch entspricht er leider nicht den Regeln der Pi’schen Dichtkunst :( Jedoch könnte man es auf folgende Weise der Pi’schen Poesie zuweisen:

Wenn Hani ihre Würfel schwingt,
Ein Käseknüller ganz geschwind,
Aus ihrer wohlgebor’nen Hand,
Sich ohne Zweifel unerkannt,
Zu ihren Gunsten umgewandt,
Und 50 Punkte eingebrannt.

Doch, oh, zu seinem, Harni’s, Schmach,
Wenn er die Würfel ungemach,
Mit viel Geschick wirft, und entblößt,
5 Augen seinesgleichen löst.
Doch, leider, stellt er fluchend fest,
Der Käseknall’ gestrichen ist.

Und die Moral von der Geschicht’:
Streich’ deinen Käseknaller nicht,
Denn sonst sich nur noch dies erweist:
Das Meisterwerk zum halben Preis,
Als Fünferpasch mit wen’gen Augen,
Unglaublich ist’s – und doch zu glauben.

Jochen
Gast

:yawn: Toll! Und so wahr…

Los geht’s, das musst Du mit aufnehmen!

Frau Pi
Gast

Wie kannst du den Camü-Smiley so zweckentfremden!

In die Liste oben? Oder auf CD aufnehmen? :headphones: Ich seh’s schon vor mir: PI PROJEKT. DIE PI’SCHE POESIE VERTONT. An deiner Stelle würde ich in Zukunft regelmäßig danach bei Amazon gucken!

Jochen
Gast

:headphones:

Kathrin
Gast

Ein Hati, ohoooooooooo! Ein Hati, ohohohohhhhhhhhh…….. :D
Phoooooononen, ohohhhhh, Phononen, ohohohohhhh….. #nervous

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