PC-Spiel-Vorlieben

Ich studiere einen künstlerischen Studiengang und gehöre daher auch zu der Sorte Menschen, die sich bemühen in allem eine tiefere Bedeutung zu ergründen. Wenn man auf diese Weise durch die Welt läuft, entdeckt man so einiges Wundersames. Aber heute habe ich etwas sehr Wundersames entdeckt.

Andreas Felger, deutscher Maler, ist nämlich Pac-Man-Fan. Nicht schlecht, was? Ich war von dieser Erkenntnis auch sehr überrascht. Aber dieses Bild ist der Beweis:

Von seinem Fan-Dasein hat er den Verlegern von Präsenz scheinbar nichts erzählt. Denn die verkaufen das Motiv jetzt falschrum.
Aber ich finde, dass in einem freien Land jeder zu seinen PC-Spiel-Vorlieben stehen sollte. Ich zum Beispiel zocke gerne mal ein paar Tage lang Hanse durch. Ja. Hanse. Han-se. Nein, muss man nicht kennen. Sollte man aber!

Weitere Links:
ListOfPacmanGames
Andreas Felger Kulturstiftung
Präsenz Kunst & Buch
Hanse – Die Expedition – ASCARON Entertainment GmbH

Pi’sche Dichtkunst

Die Pi’sche Dichtkunst teilt sich in drei Gattungen:

  • Pi’scher Aphorismus
  • Pi’scher Imperativ
  • Pi’sche Poesie

Die Struktur der Pi’schen Dichtkunst ist jedoch viel zu komplex, um sie in all ihrer Mannigfaltigkeit ergründen zu können. Daher hier nur einige Beispiele:

Pi’scher Aphorismus

Des Hanis Hunger ist des Harnis Kummer.

Des Hatis Party ist des Ulxis Pulxi.

Des Mathematikers Stille ist des Physikers Grille.

Wer Kram macht, ist ein Krämer.

Das Glück ist ein Hati und sucht sich seinesgleichen.


Pi’scher Imperativ

Wenn dich das Hati juckt, beiß zurück.

Save the Hati, save the world.

Wer Pi sagt, muss auch van der Lores sagen.


Pi’sche Poesie

Der junge Johann Wolfgang von Goethe war einer der ersten Dichter, die sich der Pi’schen Poesie bedienten. In seinem Ururfaust verwendete er folgende Passagen, welche er für die späteren Fassungen des Faust jedoch leicht abänderte.

Habe nun, ach! Philosophie,
Juristerei und Medizin,
Und die Pi’sche Dichtkunst
Durchaus studiert, mit heißem Bemühn.
Da steh ich nun, ich armer Tor
Und bin viel klüger als zuvor;
Heiße Magister, viele Scharschen gar,
Und ziehe schon an die zehen Jahr‘
Herauf, herab und quer und krumm
Meine Hatis an der Nase herum.

Die bekannte »Ode an die Pi’sche Dichtkunst«:

PIKOLORES, TRIKOLORES, LALALALALA
PIKOLORES, TRIKOLORES, LALALALALA
MÖP!

Die Pi’sche Poesie im Alltag:

Wenn Hani ihre Würfel schwingt,
Ein Käseknüller ganz geschwind,
Aus ihrer wohlgebor’nen Hand,
Sich ohne Zweifel unerkannt,
Zu ihren Gunsten umgewandt,
Und 50 Punkte eingebrannt.

Doch, oh, zu seinem, Harni’s, Schmach,
Wenn er die Würfel ungemach,
Mit viel Geschick wirft, und entblößt,
5 Augen seinesgleichen löst.
Doch, leider, stellt er fluchend fest,
Der Käseknall’ gestrichen ist.

Und die Moral von der Geschicht’:
Streich’ deinen Käseknaller nicht,
Denn sonst sich nur noch dies erweist:
Das Meisterwerk zum halben Preis,
Als Fünferpasch mit wen’gen Augen,
Unglaublich ist’s – und doch zu glauben.