Werthern, Gilead und die Glasmenagerie

Seit ich in Kaiserslautern wohne habe ich erfreulicherweise wieder einen regelmäßigen Draht zu einer Freundin aus der Schule. Lieschen1 und ich teilten in der Oberstufe in einigen Kursen Freud und Leid. Insbesondere der gemeinsame Englisch-LK hat uns nachhaltig geprägt, sodass wir noch heute – mehr als zehn Jahre später – mit einem gequälten Lächeln Insider-Floskeln in Gespräche einfließen lassen.

Aktuell haben wir offenbar den Impuls, uns besonders kulturell interessiert zu zeigen, jedenfalls haben wir im Herbst 2018 zur neuen Spielzeit im Heftchen des Kaiserslauterer Pfalztheaters bekannte Stücke entdeckt und beschlossen, wieder einmal einen Fuß über die Türschwelle des Theaters zu setzen. Nun ja.

Lautrer Schwellenhüter

Erinnert ihr euch an meine verzweifelten Versuche, beim Pfalzbau in Ludwigshafen online Theaterkarten zu kaufen …? Wie soll ich sagen: Das Kaiserslauterer Pfalztheater möchte damit offenbar in Konkurrenz treten. Der Kartenvorverkauf des hiesigen Theaters beginnt zwei Monate im Voraus. Wir hatten uns zwei Stücke herausgesucht und bei sämtlichen Terminen direkt am Tag des Vorverkaufs angerufen. Auf der Website gibt es auch einen Knopf zum Onlinekauf, aber der erscheint nur manchmal, nur auf manchen Seiten und alles ist sehr, sehr seltsam. Doch auch die Telefonate erwiesen sich als höchst erfolglos. Denn die meisten Termine waren generell für Schulklassen geblockt oder mysteriöserweise direkt ausverkauft. Nach ein paar Wochen großer Frustration hatten wir den Eindruck, dass das Theater gar nicht möchte, dass wir kommen. Glücklicherweise haben wir nicht aufgegeben und letztlich Karten für 2019 ergattert.

Die Leiden des jungen Werther

Anfang Januar war es soweit: Werther! Ich liebe Werther. In der Schule war ich mit meiner Zuneigung zu der autobiografisch angelegten Figur des Herrn von und zu Goethe relativ alleine. Die Bühnenadaption sollte auf der Werkstattbühne aufgeführt werden, also alles etwas kleiner, familiärer und experimenteller als im Großen Haus. Und geheimnisvoller. Leider gibt es online nirgends eine Angabe zum Einlass. Nachdem Lieschen und ich vergeblich recherchiert hatten, wurden wir an der Theaterkasse aufgeklärt: 60 Minuten vor Beginn ist Einlass.

Etwas mehr als eine Stunde vor Beginn standen wir also motiviert auf dem etwas versteckten Eingang der Werkstattbühne – wir wollten ja einen guten Platz ergattern, denn feste Sitzplätze gibt es hier nicht. Leider war das Gebäude verschlossen und außer uns weit und breit keine Theaterbesucher in Sicht. Der Spaziergang zum Großen Haus bestätigte die 60 Minuten, sodass wir uns die Zeit bis zum Einlass noch mit dem Versuch vertrödelten, nicht zu erfrieren. Um 17.30 Uhr endlich die Erlösung: Das Gebäude wird aufgeschlossen. Wir sind etwas irritiert, denn außer uns und dem Garderobendienst (der darüber diskutiert, wer von beiden wohl weniger Lust auf Arbeit hat) ist immer noch keine Menschenseele in Sicht und der Saal ist geschlossen. Der geübte Theatergänger scheint das zu wissen, denn wenige Minuten vor Saalöffnung (30 Minuten vor Beginn!) füllt sich das kleine Foyer plötzlich.

Werther. Drei Schauspieler, die in der Inszenierung die Handlung transportieren. Im Nachhinein frage ich mich, ob man die Charaktere überhaupt versteht, wenn man den Briefroman nicht selbst gelesen hat.

Es ist wie bei einem Lieblingsessen, bei dem eine Zutat ausgetauscht wurde; beziehungsweise drei. Albert war mir ja schon immer unsympathisch, aber plötzlich denke ich mir hinsichtlich meines Lieblingsprotagonisten: »Du meine Güte, nun erteilt ihm doch bitte endlich Hausverbot.« Werther ist ein Psychopath. Seine Leidenschaft ist manisch. Er ist nicht liebenswert. Er ist nicht verliebt. Er ist creepy. Er ist ein Stalker. Und das liegt nicht nur an ihm, denn auch Lotte trägt ihren Teil dazu bei. Sobald Albert aufkreuzt, lässt sie Werther wie eine heiße Kartoffel fallen, schließt ihn aus und ist regelrecht genervt von seinen Avancen.

Wir verlassen das Theater wieder und ich bin super frustriert ob der unsympathischen Charaktere. Lieschen findet: Sie habe noch kein Theaterstück gesehen, bei dem ihr die Protagonisten sympathisch erschienen seien. Hoppla. Wieso ist das so? Weil sie toben und schreien? Weil sie zugespitzt werden auf ihre Extremen? Sind wir durch Filme und Serien mit subtiler Gestik und erklärenden Rückblenden verwöhnt?

Was ich im Kino außerdem schätze: Sehr selten verspürt im Film jemand den Drang, mit dem Publikum zu interagieren und somit die vierte Wand zu durchbrechen. Werther inmitten des Stücks zu Theaterbesuchern in der letzten Reihe: »So weit hinten diesmal, was? Da müssen Sie nächstes Mal eine halbe Stunde früher kommen, dann können Sie auch vorne sitzen.«

The Handmaid’s Tale

Bis zum nächsten Theaterstück werden noch ein paar Wochen ins Land ziehen, aber inzwischen gibt es die zweite Staffel von Handmaid’s Tale auf Amazon Video. Durch den dystopischen Roman von Margaret Atwood habe ich mich in der Oberstufe regelrecht quälen müssen. Trotzdem haben Lieschen und ich uns an die Serienverfilmung gewagt. Ich merke, dass ich von diesem schrecklichen Buch schon richtig viel verdrängt habe – jedenfalls antworte ich auf sämtliche Anmerkungen, Rückfragen und Buchvergleiche von Lieschen mit: »Ähhh … keine Ahnung!« Ich weiß auch gar nicht so genau, wieso wir uns das jetzt noch einmal antun. Aber irgendwie fesselt die Serie. Man fiebert mit. Man ist entsetzt. Man ist enttäuscht. Man hofft. Und irgendwie fängt man an, politischer zu denken. Und jetzt warten wir mit mulmigem Gefühl auf Staffel drei.

Die Glasmenagerie

Tennessee Williams! Im Februar ist es soweit und die Glasmenagerie im Pfalztheater steht an. Ich freue mich schon, denn ich mochte das Theaterstück in Schriftform sehr gerne. Trotzdem weiß ich nicht mehr allzu viel. Lieschen und ich lesen sicherheitshalber vorab eine Zusammenfassung  und fühlen uns gewappnet.

Als echte Werkstattbühnen-Kenner schlendern wir pünktlich zur Saalöffnung (nicht etwa zur Gebäudeöffnung) in das Foyer. Die anschließende Platzsuche erfolgt einem komplizierten Algorithmus, der sicherstellen soll, dass wir diesmal nicht in die Handlung einbezogen werden. Das Stück beginnt – diesmal müssen wir kein »Zählens« mit Lotte spielen. Die vier wunderbaren Schauspieler nehmen uns mit in die Welt der Familie Wingfield. Natürlich mit vielen Live-Videoprojektionen, das scheint inzwischen zum guten Ton dazuzugehören. Und das Stück endet – ganz ohne Publikumsinteraktion. Lieschen und ich nicken uns zufrieden zu. Ich kann diesmal nicht meckern. Auch wenn ich heilfroh bin, nicht im Haushalt Wingfield zu leben, so fangen die Schauspieler doch sehr treffend die Charaktere des Stücks ein und transportieren ihre Lebens- und Leidensgeschichte.

Habe ich es mir zu leicht gemacht? Etwa meine Erwartungen heruntergeschraubt oder das Theaterstück einfach nicht mehr so deutlich vor Augen gehabt wie die Handlung meines lieben Werthers?

Was das betrifft: Mein Lieblingsmensch und ich haben gestern den Keller ausgemistet. Dabei habe ich mich dazu durchgerungen, meine Ordner aus der Oberstufe zu entsorgen. Fast alle jedenfalls. Einer der Englisch-Ordner liegt jetzt auf meinem Schreibtisch. Darin ist nämlich ein Theaterstück abgedruckt, das ich nochmal lesen muss.

  1. Vorname aufgrund einer hochgradigen Allergie gegen digitale Daten entfremdet. Echter Name der Redaktion bekannt.

Schulzeit (MSS 13)

Religion.
Rückgabe und Besprechung der Kursarbeit.
Frau K.: Manche Schüler fanden den Text sehr wohl nachvollziehbar, aber andere haben auch emotionalen Widerstand geleistet.
Hannah: (schaut Friederike an) Der emotionale Widerstand sitzt neben mir.


Friederike: Joa, eigentlich hätten wir Mathe montags in der 9. und 10. Stunde gehabt, aber Herr W. hat dann alle Hebel in Bewegung gesetzt…
Christina: Herr W. IST doch der Hebel.


Christina: (beim Stilblüten aufschreiben) Wir haben hier immer die gleiche Satzstruktur: Satzanfang…, aber… Satzende.
Friederike: Ja, aber so sprechen wir eben!


Jasmin: Ist in der Flasche wirklich nichts mehr drin? Die ist viel schwerer als die andere.
Hannah: Das liegt am Glas. Glase sind feste Lösungen, ein Gemisch aus verschiedenen Oxiden, und haben keine feste Struktur.

Schulzeit (MSS 12)

Anna: Also Prometheus ist das Radio für Goethe… nennt man das so?
Dorothee: Medium
Anna: Ahja!


Verteilung der Halle-Kommitees.
Hannes: Dazu muss man was können und ich kann nix. Ich mach dann den Einschenk.
Hannah: Das heißt Ausschank…


Jasmin gibt Friederike ein Buch in die Hand. Friederike blättert durch und entdeckt einen Flyer.
Jasmin: (zerrt das Buch an sich) Hee, das hab ich ja noch gar nicht gesehen!!
(…)
Jasmin: Das Buch hab ich bei MSN gekauft. Nee – wie hießt das?
Friederike: Amazon.
Jasmin: Ach ja. Genau.
(…)
Sarah liest was aus dem Flyer vor.
Jasmin: Höh? (reißt Flyer wieder an sich) Das kann man ja aufklappen!!


Jasmin geht in die Buchhandlung und möchte Nathan der Weise von Schiller kaufen…


Friederike: (sieht Herrn B. in Richtung Altbau laufen) Schau mal, der Herr B.! Sieht aus wie der Weihnachtsmann. – Ist das überhaupt der Herr B.??


Herr B. schreibt einen Satz an die Tafel. Lisa übersetzt.
Herr B.: Ahja, jetzt kommt das wieder. (Lisa erklärt) Das war ja Gerundium und nicht Gerundivum.


Latein:
Friederike blättert Jasmins Französischordner durch.
Friederike: (singt) Bin ich so froh, dass ich Französisch abgewählt hab…
Jasmin: (singt) Bin ich so froh, dass ich Latein noch abwählen kann…


Herr B.: Luci, damit ist Lucius gemeint.
Jasmin: Heißt so nicht der Teufel?


Thomas erklärt Herrn B., dass die Latein Kursarbeit am gleichen Tag wie die BK Kursarbeit ist.
Herr B.: Ach… das ist ein scheiß System hier. (in Gedanken versunken) so ein Scheißdreck..


Herr B.: Ich muss euch noch eine Hilfe geben. Hier wurde gemeinerweise das »esse« weggelassen.


Herr W.: Das Latinum braucht man für mehr Studiengänge, als ihr euch vorstellen könnt. Zum Beispiel für… öh.. Latein.


Herr S.: Don’t touch – wie wir Engländer sagen.


Herr S.: Sein oder nicht sein – wie wir in Macbeth nachlesen können
Jessica: Das hat doch Sokrates gesagt?


Herr B.: (über einen schweren Satz am Anfang einer Übersetzung) Das ist jetzt aber auch blöd gemacht vom Herausgeber des Buches, dass da gleich 2 PPA vorkommen!


Eva: Gug mol’s Fenschder raus, voll der schöne Himmel – alles voll grün.


Julia: Herr W., mein Taschenrechner hat so eine Taste!
Herr W.: Na so was.


Sport.
Frau G.: Melanie, du bist ja ein Tier!


Jasmin: Erst hatte sie 12 Punkte in der Kursarbeit und jetzt 4. Jetzt überleg mal, wer der bessere Lehrer ist. Ist doch scheiß egal, ob man was versteht, Hauptsache man hat gute Noten.


Isabella macht Geschichte-Hausaufgaben im Schulhof.
Herr S.: (kommt vorbei und setzt sich neben sie) Bussi, was machst du da?
(Anm.: Herr S. ist unser Geschichtslehrer)


Herr S. erzählt von der Christenverfolgung, Jessica kommt zur Tür rein.
Jessi: Tschuldigung, aber der Bus hatte Verspätung.
Herr S.: Das ist aber auch schon 2000 Jahre her…
Jessi: Hä?


Herr S. Und was meint der dazu (zeigt auf Kreuz über Tür) Oh, der ist schon weg.
Jessi: Nein, der ist auferstanden!
Herr S. Aber im Nachbarsaal hängt er noch.
Jessi: Ja, das ist katholisch. Die Katholiken haben das noch nicht gecheckt.


Lena: Den roten Pulli ziehst du in BK aber nicht an, oder?
Friederike: Nee. Dann hasst sie mich.
Lena: Ja. Dann sieht sie nämlich ROT!!


Latein.
Herr B. redet über Senecas Tod.
Herr B.: Naja, und dann hat er sich in der Badewanne die Pulsader aufgeschnitten. Das ist ja sogar ganz angenehm.
(Kurs starrt ihn entsetzt an)
Naja, wenn man bedenkt, wie er sonst hätte sterben können.


Herr S.: Arbeitsgeilheit muss bestraft werden!


Latein.
Jasmin: (streckt sich entspannt) Ahh.. heute ist wieder eine tolle Stunde, ich raff gar nichts!


Englisch LK.
Oliver: He looks gay. Like Patrick Lindner.
Mrs W.: Who is Patrick Lindner?
Oliver: I don’t know but I think you know him because my grandmother knows him, too!


Herr S.: Ich hoffe das dauert noch eine Weile, bis die Weltrevolution ist. Außer, ich mache sie heute morgen. Zuerst zerstöre ich alle Wecker, Handys und ähnliche Geräte auf der Welt. Ihr könnt mich dann massimo leader nennen. Das heißt »großer Führer«. Das »groß« kann man einklammern.


Kristina: (zu Jan) Hee, warum hast du dein Laptop dabei?
Jan: Ähm. Das ist mein Sportzeug.


22.11.2005
Jasmin: Heute vor einem Monat war Faschingsanfang!!!


Katholische Religion bei Herrn D., Rückgabe der schlechtausgefallenen Kursarbeit.
D.: Und hier in der Ecke ist ein theologisches Loch…


Frau K.: Hausaufgabe..! Hab ich heute kein Bock drauf.


Lena knobelt an Französischhausaufgaben.
«Tu ne répares pas, la vitre de ta voiture?»
Lena: »Du isst nicht zu Mittag die Glasscheibe deines Autos.« Hä?


Kristina will ihrem Kind mit 1 Jahr Blockflöte beibringen.
»Und tanzen kann es, sobald es laufen kann!«


Latein.
Herr B.: Den letzten Satz übersetze ich jetzt selbst, damit wir das endlich rum haben.


Jasmin: Kann ich mir die Summary dann mal abschreiben?
Friederike: Abschreiben? Das sind 900 Wörter. Kopier es doch.
Jasmin: Nee, ich schreibe gerne ab.
Friederike: Ja, das weiß ich.


Herr S. eilt an Kristina vorbei.
Kristina: (verdutzt) Warum ist der so klein?


Sozialkunde.
Marija: Im Irak haben sie eine Geisel genommen!
Herr L.: Ja. Und in China ist ein Fahrrad umgefallen.


Gruppenarbeit Deutsch. Keiner versteht den Text.
Eva: Schreib mal was.
Friederike: (schreibt) Jesaja 5,21
Jessi: (liest, fügt hinzu) Matthäus 7,7
Friederike: hmpf
Eva: Hä?


Herr D. gibt korrigierte Kursarbeit zurück und liest aus Kristinas vor: »Es schien ihr, als träte sie in ein Paradies.«


Christina R. hustet.
Hannah: Vogelgrippe?


Herr S.: Wir Frauen haben da so eine Methode entwickelt.


Isabella: Haben wir was in Französisch auf?
Christina: Nein.
Isabella: Ahh, gut. Dann bin ich einmal vorbereitet.


Christina liest sich Friederikes Charakteristik zu Lord Henry durch.
Christina: (empört) “A good husband”? I MUST contradict!


Jessi holt den Overheadprojektor aus einem anderen Saal.
Herr L.: Ein Wunder, dass du heil angekommen bist.
Jessi: Warum?
Herr L.: Na, weil deine Schnürsenkel offen sind.
Jessi: Das gehört zum Style.
Herr L.: Sowas will ich nicht als Mutter meiner Kinder haben.
Jessi: Äh.. also wissen Sie, ich will Sie auch nicht unbedingt-
Herr L.: Ich habe doch nicht von mir gesprochen! Sondern repräsentativ für alle Männer!
Jessi: (irritiert) Achso.


Jasmin: Wir haben in Reli mal Selbstbefriedigung gemacht.
(Stille)
Jasmin: Äh, also das Thema!


Oliver: I would give her 11 points because I understood everything.
Mrs W.: Oh, you understood everything. Then it was a very low level, wasn’t it?


Herr S.: Aha, und wie heißt die?
Christian L: Mutter Courage.
Herr S.: Ja, die haben wir hier auch.
(Stille)
Herr S.: Ahh, war der schlecht.
Christian: Äh.. jedenfalls spielt das im Dreißigjährigen Krieg…
Herr S.: Ja, den haben wir auch..


Englisch LK.
Mrs W.: When I was a girl I used to blush. But I’m glad I lost it somehow.
(Later)
Mrs W.: I really like the men on these pictures. I have so many of them at home.
Christina: (whispers to Friederike) Oh, I think she blushes!


Englisch LK.
Mrs W.: You pronounce that differently.
Oliver: I know.
Mrs W.: How do you know?
Oliver: My… someone told me.
Mrs W.: Your someone told you?
Oliver: Yes. My woman.
Mrs W.: Oh, you’ve got a woman. Good to know.


Jasmin: Kann mir jemand 50 Cent leihen? Ich muss mir einen Kaffee kaufen, bevor ich den Herrn G. habe. Sonst schlaf ich ein.


Kristina: (empört) Der Thomas hat gedacht das ist ein Lateinspicker, dabei sind es die Namen meiner Kinder!!!


Herr S.: Schiller für den normalen Haushalt?!
Jessi: Ja, absolut! Die Jungfrau von Orleans unter der Dusche… klasse! Äh.. lassen wir das.
Herr S.: Thomas, stell dir das vor. Die Jungfrau unter der Dusche.
Thomas: (grinst) Ja, mach ich grad!


Herr S.: Seid beruhigt… es liegt nicht an euch. Es liegt an Schiller.


Frau J. teilt Arbeitsblätter aus, wir fangen an darüber zu reden.
Matthias: Haben Sie den Text gelesen?
Frau J.: Natürlich!!


Latein.
Friederike: (verwirrt) Eben wollte ich »Dativ« mit f schreiben…
Sebastian: Ja und?


Jasmin: (verträumt) Ich hab mich mit dem Kartoffelschäler geschnitten…


Herr D.: (zu Eva W.) Wie sagt ihr zu einer Ansammlung von Bäumen?
Eva: Äh.. Wald?
Herr D.: Nein, ich meinte »Bääääm«!


Englisch LK.
Oliver: I don’t have a text.
Mrs W.: Why not?
Oliver: Because I didn’t know that we have to do it.
Mrs W.: Oh, I remember a boy yesterday. Standing in the front of the staff room… he looked like you. And he asked me things about the DVD…
Oliver: Yes, but–
Mrs W.: No but! You could have asked me!
Oliver: Yes, but…


Herr S. geht die Fehlstunden durch.
Herr S.: F., Sebastian?
Alle: Ist nicht da!


Sozialkunde.
L.: Isabella, stell dir vor, du kaufst für 10 000 Francs Schokolade ein. Und 8 Wochen später bekommst du es geliefert und es kostet 11 000. Und dann?
Isabella: Naja, ist schon blöd, ne?!


Jessi kommt zu spät in Sozialkunde bei Herrn L..
Jessi: Ich war noch beim Herrn L..
Herr L. hebt die Augenbraue.
John: Jessi, die Ausrede war schlecht.


Jasmin: (erkältet) Ich komm mir vor wie ein Elefant mit vollem Rüssel.


Jasmin zeigt Friederike ihre Personenkonstellation.
Jasmin: Für des hab ich ne Dreiviertelstunde gebraucht. Lach nicht!!
Friederike: Mit welchem Programm?
Jasmin: Weiß nicht. LACH NICHT!! Ich glaube Paint oder so. LACH NICHT!!!


Latein.
Herr B.: Mit dem Buch sind wir jetzt fertig und fangen dann mit der Lektüre an. Aber vielleicht ist die Kursarbeit noch über das Buch… also verbrennt mal eure Bücher noch nicht, sobald ihr nach Hause kommt.


Latein.
Herr B.: Lasst euch von den langen Sätzen nicht abschrecken. Die Römer haben das auch nur so geschrieben.. wenn sie sich unterhalten haben, waren die Sätze auch kürzer.
Friederike: (zu Jasmin) Woher weiß er das?


Erdkunde.
Herr L.: Wer hat als nächstes Geburtstag?
Mirna: Ich!
Herr L.: Gut, dann putz mal die Tafel.


Erdkunde.
Jessi: Und wenn sich das ganze Klima dann in einem Wimpernschlag verändert, habe ich schon Angst.
Herr L.: Ja, ich habe auch vor manchen Wimpernschlägen Angst…


Hannah: Es ist einfach geil, wenn dir der Alkohol die Speiseröhre verätzt.


Hannah: Wenn sich der Deutschunterricht heute nicht lohnt, demolier ich gleich noch ein Klo…


Sarah: Wieso gehen immer alle guten Relilehrer von der Schule?
Hannah: Richtung gut wärs für die Schule, wenn der Herr G. gehen würde!


Latein.
Herr B.: Die Seelenwanderung hat ja auch ganz praktische Folgen…


Jasmin: Gestern als der Herr G. so dasaß, ist mir aufgefallen… der ist ja schon fast versteinert!!


Jasmin blättert das Jubiläumsbuch der Schule durch, bleibt bei einem Bild hängen.
Jasmin: Hä? Was ist das?
(Misstrauische Blicke von der Seite)
Jasmin: Ohhh, das ist die Schule!!!


Englisch LK.
Es wird ausgelost, wer welche Charakteristik der Macbeth Charaktere machen kann.
Mrs W.: The weird sisters! (mixes the lots)
I don’t know which is which!
(Later)
I still have lots of lots!


Herr W.: (zu Philip) Da tickt was bei dir, hast du da eine Bombe drin?
Philip: Ähh…


Doro: Die Diagonalen halbieren sich…
Herr W.: Aha! Das ist eine wichtige Erfahrung!


Herr W. zeichnet einen Drachen an die Tafel.
Julia: Das ist aber kein Parallelogramm!!
Herr W.: (trocken) Das weiß ich.


Jasmin: Oh nein, da kommt die Kristina und ich hab grad meinen Keks aufgemacht!


Jasmin: Sarah, was ist das für eine Flasche?
Sarah: Die ist schon mindestens 15 Jahre alt.
Jasmin: Ähh…


Deutsch LK.
Herr D.: (zu Philip) Jetzt komm mal auf den Punkt, Mädel!


Mrs W.: (entrüstet) Hannes, we don’t say “write it ab” we say “copy”!!!


Schüler X: Wo ist Bozen?
Jasmin: Irgendwo in Deutschland.
Christina: (entsetzt) Bozen ist in Italien!!!


Jessi: (isst einen Apfel, nickt respektvoll) Man schmeckt richtig den Apfelsaft raus.


Jasmin erzählt, dass sie bei ihrem Opa früher immer Kopfrechnen musste.
Jasmin: Und dann hat er immer ganz schnell gefragt, z.B. 8+5?
Hannah: Dafür brauch ich schon einen Taschenrechner!
Jasmin: Ach Hannah, das ist doch 12!


Vor Geschichte LK im Pausenhof. 8.00 Uhr.
Hannah: Habt ihr schon was kleines Schnelles vorbeiflitzen sehen?


Herr L.: VERDAMMT NOCHMAL, ES GIBT KEIN OBEN UND UNTEN!! DAS HEISST NORDEN UND SÜDEN!!


Jasmin: Ich hab vor kurzem den Äquator auf der Weltkarte gesucht. Der ist ja da in Brasilien!


Latein.
Herr B.: …das ist ja auch heute immer noch so, dass der Rhein die Grenze zwischen Deutschland und der Schweiz ist.
(Blickaustausch zwischen Jasmin und Friederike.)
Friederike: Ich dachte das auf der anderen Seite von Ludwigshafen heißt Baden-Württemberg…


Latein.
Sarah: Was heißt denn »minus«?
Jasmin: Das ist, wenn man Zahlen voneinander subtrahiert.


Englisch LK.
Mrs W.: “Whip” – You write it like “Miracel Whip”.


Jasmin: Ich hab so einer Nachhilfe gegeben, die hatte eine 5 in Mathe. Und dann hatte sie eine 3.
(Guckt sauer und wirft Stift auf Tisch)
UND JETZT HAT SIE EINE AUSBILDUNG GEFUNDEN! Das waren 20 € die Woche!!


Jasmin: (nachdenklich) Ich hab letztens geträumt, dass ich mit dem Fahrrad durch die Wüste fahr…


Latein.
Herr B.: Es gibt ja parare und parere… Was heißt denn parere? (ruft Friederike auf)
Friederike: Gehorchen.
(Getuschel.)
Anna: WAS heißt das??
Herr B.: Gehorchen!
Anna: (verwirrt) Achso. Ich hab »Blutwurst« verstanden…
Herr B.: Ähh.. nein.


Latein.
Herr B.: »Pristina bella«. Also »Pristina«, das heißt »alt« oder »vergangen«.
Jasmin: (schreibt auf) Vergammelt.
Herr B.: Also die vergangenen Kriege…
Friederike: Achso! Ich hab vorhin »vergammelt« verstanden!
Jasmin guckt verwirrt auf ihre Notiz.


Geschichte LK. Diskussion, ob Personen wie Hitler lieben können.
Jessi: Hee.. aber ohne Liebe gibt’s ja auch keine neuen Kinder!


Sarah: Oooohhh scheiße!! Jetzt ist mein Affe blau!!


Geschichte Leistung bei Herr S..
Herr S.: Ich bin geboren worden. – Welche Zeit ist das?
(keiner antwortet) Präservativ defekt.


Vor Sozialkunde.
Tobias: (zu Friederike) Der Herr S. ruft mich immer an, wenn ich unter der Dusche stehe.


Leistungskurs Deutsch bei Herrn D..
Herr D.: Was gibt es in Flensburg noch, was mit Verkehr zu tun hat?
Beate Uhse hat da seinen Sitz.


Chemie Grundkurs bei Herrn O..
Herr O.: Keine Heizung haben wir hier… aber einen Infotag.


Leistungskurs Deutsch bei Herrn D.. Wir reden über das neue Schulmusical »Der Glöckner von Notre Dame« und wer den Quasimodo spielen soll.
Herr D.: Der Herr S. könnte ja auch mal eine Hauptrolle übernehmen.
Die Figur dazu hätte er ja… Jetzt weiß ich auch warum er abnimmt! Der will bestimmt am Ende des Schuljahres den Turm hochklettern.


Geschichte Leistung bei Herrn S.. Wir hören aus einem Saal über uns schreckliche Flötentöne.
Herr S.: Die spielen gerade ein Medley der schrecklichsten Weihnachtslieder seit 1813!
Die spielen auch nicht miteinander, sondern gegeneinander.


Geschichte Leistung bei Herrn S..
Herr S.: Ich nehme jeden Morgen ein paar Amphetamine. Da geht man ab wie ein rotes Moppet!
Friederike: Hobbit?
Herr S.: Moppet!
Friederike: Ach so!


Jan gibt im Sozialkundeunterricht einen Brief weiter.
Herr L.: Tu das weg, sonst werde ich ein BÖSER Knecht!


Herr L.: Beim Finale der Fußball WM… ach, da ist Deutschland sowieso nicht dabei.


Deutsch LK bei Herr D..
Herr D.: Der Herr H. trägt ja immer Pullis mit einem Krokodil auf der Brust. Ich habe ja den Verdacht, dass er nur ein Krokodil hat und seine Frau näht das jeden Morgen auf einen anderen Pullover drauf.


BK Grundkurs.
Tobias steht an der Tafel und beschreibt ein Bild. Er trägt ein giftgrünes T-Shirt und eine lilafarbene Weste, seine Haare sind rot gefärbt.
Ulla: (dreht sich zu Hannah) Ist der schwul?


EK Beifach L..
Herr L.: So Hannah, jetzt schau dir mal den Aralsee genauer an!
Hannah: Ähh… ja… da is ne Insel drin…
Herr L.: Ja… genau… mit zwei Bergen und nem Eisenbahnverkehr.


Vor der Kursarbeit im LK Geschichte.
Friederike: Der Tobias ist grad vorbeigelaufen und hat irgendwas gelabert von wegen Herr S. umbringen.
Hannah: Vielleicht ein Streit unter Liebenden.
Jasmin: Die hatten heute Nacht bestimmt einen Eklat, weil der Herr S. ihm nicht die Aufgaben von der Kursarbeit geben wollte.


Kristina läuft über den Schulhof.
Kristina: Oh… da sind Möwen!


Jasmin liest auf dem Schulhof einen Artikel vor.
Jasmin: »Erregte Männer denken anders« … Hallo Tobias! …


Hannah und Jasmin reden über die Produktpalette in ihrem SM-Shop.
Hannah: … Dann brauchen wir aber auch was für unsere Kunden vom anderen Ufer.
Sarah: Von welchem Ufer?


Auf dem Weg zum Phototermin bei dem wir alle rote Papierherzen hochheben sollen.
Sarah: Der Melik hat mir mein Herz geklaut!

Schulzeit (MSS 11)

In der Französischlektüre kommt ein Hund vor…
Tanja: Frau M., wo kommt denn der Hund auf einmal her?
Frau M.: (dreht sich erschrocken in Richtung Fenster) Welcher Hund?!


Latein:
»Lucius ludos gladiatorum non amat, quod homines ibi de vita pugnant.«
(Lucius liebt die Gladiatorenspiele nicht, da die Menschen dort um ihr Leben kämpfen)
Jasmin: Also.. Lucius spielt nicht gerne mit Gladiatoren..


Michael (Malteser): Dich kenn ich irgendwoher… – hab ich dich schon mal behandelt?


Latein:
»Marcus a patre laudatus est« (Marcus ist vom Vater gelobt worden)
Anna: Marcus ist zum Vater geworden.


Herr S.: Es wurde vorgeschlagen sich mit 30 Jahren erschießen zu lassen. Naja, da hab’ ich ja noch 10 Jahre!


Herr S.: Das müsste man Leonardo da Vinci mal persönlich fragen. Geht leider nicht, ich kann kein Italienisch.


Florian redet in seinem Referat über Martin Luther von dem Tod dessen Frau.
Herr S.: Damals starb man noch an einem gebrochenen Hüftgelenk. Heute erst nach der ärztlichen Behandlung.
(später)
Florian: Er hatte 6 Kinder…
Herr S.: Hatte er sonst noch Hobbys? Äh.. was hat er sonst noch gemacht?


Herr N.: Aha komma


Herr N.: Ihr könnt ja Plätzchen essen, Klammer auf, Klammer zu


Kristina erzählt von irgendwas…
Friederike: Red’ mal langsamer, ich hab’ kein Wort verstanden. War das überhaupt Deutsch? Hätte genauso gut eine andere Sprache sein können..
Kristina: He, das ist ja voll praktisch: Wenn man in Spanien ist, redet man ganz schnell und dann verstehen die einen, weil sie meinen es sei Spanisch! =)
Friederike: Äh.. ja. So in der Art.


Friederike: Ich hab beschlossen nicht mehr so viel zu lernen!
Hannah: Am Ende lernt sie gar nichts mehr..
Friederike: Hab ich auch schon überlegt – aber meine Mutter meinte, das sei nicht so praktisch.
Jasmin: (total entgeistert) Warum?


In Sozialkunde geht es um die Geburtenrate und den Bevölkerungsrückgang. Friederike passt nur halb auf.
Herr G.: Da müssen die Leute eben mehr rammeln und das Problem ist gelöst.
Friederike: Worum genau geht es hier?
Hannah: Das erkläre ich dir, wenn du groß bist!


Kristina: Ahh.. mein Lieblingsklo ist frei!!


Hannah liest Friederikes Charakteristik zu Louis aus »Interview mit einem Vampir«.
Hannah: »Entretien avec un vampire« … entretien?
Friederike: »Gespräch«. Bzw. »Vorstellungsgespräch«
Hannah: Vorstellungsgespräch? »Mein Name ist Louis. Meine besondere Qualifikation ist mein verbissener Ehrgeiz…«


Herr S.: Kommt schon, meldet euch! Mehr als 0 Punkte kanns nicht geben!


Herr S.: (über Papst Benedikt XVI) Irgendwann kommt er bestimmt nach Speyer und da könnt ihr ja hingehen und irgendwas schmeißen … Blumen oder sowas.


Herr S.: Macht doch mal jemand das Licht an, damit ich euch sehen kann.
(Christina macht das Licht an)
Herr S.: Oh Gott, mach bloß wieder aus!


In Sozialkunde; John meldet sich.
Herr G.: Ja, John!
John: Ja. Also, ich hab keine Ahnung…


Hannah: Ich bin in letzter Zeit etwas verwirrt..
Friederike: Die Jasmin ist auch immer verwirrt.
Jasmin: (verstört) Was?


Freitag: 7. Stunde Mathe.
Philipp kommt pfeifend ins Klassenzimmer.
Sebastian: Ein Optimist! Ergreift ihn!


Herr M. spricht Friederike in der Pause an.
Herr M.: Komm in fünf Minuten mal zum Lehrerzimmer! (geht)
Kristina: Wieso?
Friederike: Ich bekomm noch Geld von ihm.
Kristina: Für was?
Jasmin: Für ihre außerschulischen Dienste…


Herr S. zu Lena: Ich hab gestern deine Mutter gesehen.
Lena: Ja, wo denn?
Herr S.: Bei der Drogenberatung.
Lena: Ja, das kann gut sein.


Lena sagt etwas, das Friederike eine Minute vorher gesagt hat.
Herr S.: Hat jemand was zum Schmeißen?
Lena: Da unten liegt was!


Kristina teilt in Latein an die ganze Reihe Knäckebrot aus. Alle essen.
Kristina: Nächste Woche nehm ich dann Frisches mit!


Lena in der LK Geschichte Kursarbeit:
»Einer von Ludwigs XIV Ministern erfand ein neues Wirtschaftssystem, welches nach ihm benannt wurde: Der Merkantilismus.«
Kommentar von Herrn S.: »Hieß der etwa Merkant?«


Religion.
Frau K.: Sagt mir mal, wer ist Schuld am Tod Jesu?
Hannes: Der König Salomo!


Lena kommt wegen eines Maltesereinsatzes zu spät in Geschichte LK, muss aber gleich wieder weg.
Herr S.: Falls ich irgendwann mal einen Herzinfakt bekomme, gebt mir bitte den Gnadenschuss, damit die Lena mich nicht behandeln kann.
Jens: Wir könnten auch die Lena erschießen.
Herr S.: Das wär auch ne Möglichkeit.


Herr S.: Wir müssen uns die Biographie des Autors vor Augen halten! Seine Situation! War er Ausländer, Inländer, Engländer, …!


Herr ★: Moment, wiederhol das noch mal, ich war in Gedanken gerade beim Mittagessen. Mein Sohn ist heute fünf geworden und wir haben heute Mittag eine große Geburtstagsparty…
(Christina wiederholt. Herr ★ unterbricht.)
Herr ★: Warte! Ich muss es erst noch verdrängen. Ich hab so Hunger..
Jessica: Was gibt’s denn?
Herr ★: Ich weiß nicht, das war ja gerade die Überlegung..


Lena: Und dann sieht man da eine riiiiiiesige Front von Hochhäusern!
Hannah: (trocken) Skyline.


Latein. Aus einem Saal über uns hören wir laut »We all live in a yellow submarine«. Alle hören zu. Nach einer Weile:
Herr B.: (verträumt) Da könnte man grad mitsingen..


Herr S.: Jean-Jacques Croissant (gemeint: Rousseau)


Latein.
Herr B.: (über Aeneas) Da hat er dann den goldenen Zweig bekommen, damit er in die Unterwelt durfte. Dort gabs nämlich auch Wächter. Das waren so Monster. Wisst ihr, wie die heißen?
Jasmin:(hört Herrn B. nicht zu, flüstert zu Tischnachbarin) Marija! Marija!!


Herr ★: Weiß jemand was mit unserem Plakat passiert ist?
Maike: Die Frau G. hats ins Lehrerzimmer gestellt, glaub ich.
Herr ★: Und warum hat sie das gemacht?
(Niemand antwortet)
Herr ★: Weil sie BÖSE ist!


Frau M.: Est-ce qu’elle veut faire une carrière? Hannah, qu’est-ce que tu pense?
Hannah: Nöö, je ne crois pas.


Kristina: Schaut mal, ich hab neue Schuhe! Aber sie sind noch so weiß. Da denkt bestimmt jeder, dass sie noch neu sind. (Betrachtet Schuhe. Tritt sich selbst drauf.) WAAH!!! Sie sind dreckig!! (Wischt Schmutz weg)


Herr ★ kickt mit Thomas’ Fußball rum. Nach einer Weile:
Herr ★: Ihhh.. da steht ja »Bayern München« drauf. THOMAS!! (wirft ihm den Ball zu) den will ich nicht mehr! Da steht Bayern drauf!


Herr S.: Lena, was würdest du dir denn in Epo (Anm: mündliche Note) geben?
Lena: Na ja, Sie lassen mich ja nie ausreden…


Grundkurs Mathematik bei Herrn N..
Herr N.: Was brauchen wir noch, um die Tangente auszurechnen – Ulla?
Ulla: Keine Ahnung.
Herr N.: Das ist richtig!


Leistungskurs Englisch bei Herr H.
Wir besprechen gerade ein Theaterstück in dem ein Hund vorkommt, der permanent einen Ständer hat.
Herr H.: Maybe it’s a bit disgusting.
Kerstin: (hoch empört) A Bit!?!


Leistungskurs Deutsch bei Herr D..
Herr D. (zu Katharina): Hast du dir die Haare gefärbt?
Katharina: Ja, das ist aber schon länger.
Herr D.: Schrecklich! – Hast du dir auch die Nase richten lassen?
Katharina: Nein.
Herr D.: Dann wird’s aber Zeit!


Leistungskurs Deutsch bei Herr D..
Herr D.: Liebe macht blind. (Pause) Gott sei dank, sonst hätt’ ich ja auch keine abgekriegt!


Auf dem Schulhof.
Jasmin: Schau mal, der Herr B. geht schon nach Hause.
Friederike: Ohh, ich will mit!


Auf dem Schulhof.
Jasmin: Schau mal, der Herr B. trägt eine Pudelmütze.
Friederike: Ohh, wie süß!


In der Aula, bei der Musicalaufführung.
Friederike: Spielt der Ben in der Band mit?
Hannah: Ja, der spielt Gitarre.
Friederike: Ich weiß auch warum – da muss er nichts sagen.


Zu Beginn der Musicalaufführung von Jim Knopf, tritt Herr S. mit einem Akkordeon auf und erzählt…
Herr S.: Als ich noch ein kleiner Junge war…


Chemie Grundkurs.
Herr R.: Wie heißt das Zeug, das so sauer ist und mit dem man Kuchen backen kann?
Hannes: Sauerkraut.


Geschichte Leistung bei Herr S..
Herr S.: Oh, HERR, sieh auf dein Volk nieder! – Was sieht er? – Sprachlosigkeit!


Leistungskurs Deutsch bei Herr D..
Herr D.: Ich kann dich ruhig schlagen, ich bin ja versichert!


Geschichte Leistung bei Herr S..
Herr S.: Macht ihr mal weiter. Ich bin gar nicht da!
(Frage: Ist er jemals da?!?)


Geschichte Leistung bei Herr S. (Thema: Christl. Reliquien zur Zeit der Kreuzzüge).
Herr S.: Wenn du alle Kreuzsplitter des Mittelalters und alle Lanzen sammeln würdest, könntest du ganz Speyer kreuzigen und die ganze Pfalz mit Lanzen erstechen!
John: Oder das Saarland!
Herr S.: Volksklopping für die Kreuzfahrer…


Leistungskurs Deutsch bei Herrn D..
Herr D.: Im Moment liegt gerade die Elisabeth auf meinem Schreibtisch.
(Pause.)
Ich meine natürlich ihre Arbeit.


Leistungskurs Deutsch bei Herr D..
Herr D.: Gut, wer meldet sich? (Wartet ab) Nein, nicht der Daniel, ich mag ihn nicht… dran nehmen!


Lena streckt sich genüsslich vor Mathe.
Hannah: Zieh sofort dein T-Shirt runter, sonst kommt die Frau F.!


Geschichte Leistung bei Herr S..
Herr S.: Wir sind zu dritt: Smith and Wesson und ich.


Lena kommt den Flur entlang, packt Hannah an den Schultern.
Lena: Hannah!!!!!!!!!
Hannah: Lena!
Lena: Wie geht es dir?!
Tobias: Jetzt nicht mehr gut!


Leistungskurs Deutsch bei Herr D..
Herr D.: Der alte Haun…ähm…


Leistungskurs Deutsch bei Herr D..
Herr D.: Als Mann kann ich immer…


Leistungskurs Deutsch bei Herr D..
Herr D.: Ihr seid grammatische Wildsäue!


Geschichte Leistung bei Herr S.. (Nach der Papstwahl)
Madeleine: Der Ratzinger hat sich voll gefreut.
Herr S.: Wenn man mich zum Papst gewählt hätte, hätte ich mich auch gefreut.
Jessica: Sie hätte man doch gar nicht auf dem Balkon gesehen.


Chemie Grundkurs.
Hannes: Der Sven hat was gegen Alkoholiker.
Mirna: Wieso sitzt er dann neben dir?


Chemie Grundkurs.
Herr R.: …Ich werd das jetzt nicht machen, weil unsere Kolben alle undicht sind und ich euch nicht unbedingt den Gasen aussetzen will.
Das hab ich bei den 13ern vor drei Jahren gemacht und von denen sind schon zwei gestorben.
(Totenstille im Kurs.)
Herr R.: Das war ein Witz!!!


Chemie Grundkurs. Herr R. erklärt, dass wir bei einem Versuch, einen Stoff nicht benutzen, weil dieser krebserregend ist.
John: Dann nehmen eben nur die Raucher den Stoff. Wir sterben eh alle an Krebs.


Leistungskurs Deutsch bei Herr D..
Herr D.: Was ist denn heute am Eufrat und am Tigris?
Philipp: Bombenwetter!


Herr H. und Herr S. über einen Schüler.
Herr H.: Ich bin mit meinem Latein am Ende.
Herr S.: Probier’s doch mal mit Englisch.
(Anm.: Herr H. unterrichtet Englisch und war danach nicht mehr so gut auf Herr S. zu sprechen.)


Hannah: Ich hasse Moulin Rouge! Ich kann mir nicht vorstellen, dass den irgendein Mann toll fand!
Lena: Toby findet den toll.
Hannah: Ich hab auch von Männern gesprochen!


Geschichte Leistung bei Herr S.. Herr S. ist seit über 10 min. verschwunden um etwas zu kopieren.
Toby: Sucht der ’nen Hocker, um an den Kopierer zu kommen?
(2 min. später)
Toby: Vielleicht findet er den Kopierer ja auch nicht.
(auf dem Hof steht ein Polizeiauto)
Jessica: Oder sie haben den Schnell festgenommen.
Toby: Vielleicht muss er ja auch erst einen Kopierer kaufen.


Lukas und Torben stehen vor dem Kiosk.
Lukas: Und jetzt die Frage des Tages: Kaufst du die Bild oder soll ich sie kaufen?


Leistungskurs Deutsch bei Herr D.. (Ein Tag nach den Bundesjugendspielen)
Herr D.: (zu Daniel) Ich war ganz begeistert von deinen Stößen gestern. Ich hab ganz laut geschrieen.


Lena foltert Hannah in Mathe mit einem Kuli.
Hannah: Das macht mir gar nichts. Ich bin Masochistin. Ich kann abends nicht einschlafen bevor ich nicht ein ganzes Daniel-Küblböck-Album gehört habe.


Kurs von Herr S. soll in der Aula den Flügel hochheben.
Herr S.: Oh seid ihr schwach! Den heb ich ja alleine.


Herr S. redet mit Toby.
Hannah: (zu Bella) Sieh dir diese Waschweiber an!